1783DAO香港研讨会:香港稳定币的合规探索与应用前景

1783DAO-Hongkong-Workshop: Regulatorische Erkundung und Anwendungsperspektiven für Stablecoins in Hongkong

BroadChainBroadChain02.09.2025, 11:51
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Zusammenfassung

Der Hongkonger Stablecoin-Workshop untersuchte regulatorische Wege und Anwendungsperspektiven. Experten wiesen darauf hin, dass Hongkong eine vorsichtige Strategie verfolgt und dabei finanzielle Sicherheit und Kontrollierbarkeit priorisiert, um seinen Status als internationales Finanzzentrum durch strenge KYC-/AML-Aufsicht zu wahren. Renminbi-basierte Stablecoins besitzen Potenzial in B2B-Anwendungsfällen wie grenzüberschreitende Zahlungen und Supply-Chain-Finanzierung und könnten als Testfeld für RWA dienen. Die institutionellen Innovationen Hongkongs konzentrieren sich auf die Erforschung kontrollierter Upgrades, um Erfahrungen für die Internationalisierung des Renminbi zu sammeln.

Auf dem am 27. August von 1783DAO, BroadChain und Hashkey veranstalteten Fachgespräch zum Thema „RWA, Stablecoins und Coin-Stock-Verknüpfung zwischen Innovation und Regulierung“ diskutierten Paolo Chen (Chen Chen), Ökosystem-Partner von Victory Securities und Chief Strategy Officer von VDX; Luo Daqi, COO von Yuanbi Technology; Forgiven, Mitbegründer und COO von Conflux; sowie Cai Quan, Mitgründungsvorsitzender der Hongkonger Blockchain Association, Doktorandenausbilder an der Jinan-Universität und ausgewiesener Experte des Pekinger Labors für Blockchain und Finanzinnovation, unter anderem über die „Hongkonger Stablecoin-Verordnung“, den US-amerikanischen GENIUS Act, RWA (Real World Assets) und deren kommerzielle Anwendungsszenarien. Die Teilnehmer teilten tiefgreifende Einsichten zur regulatorischen Umsetzung und den Anwendungsperspektiven in Hongkong. Die Podiumsdiskussion wurde von Jasmine, einer Analystin eines international tätigen Brokerhauses, moderiert.

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Warum setzt Hongkong auf einen „vorsichtigen“ statt „radikalen“ Ansatz?

Paolo Chen betonte, dass sich die strategische Ausrichtung der USA und Hongkongs grundlegend unterscheidet.

US-Modell: Durch eine regelkonforme Kryptopolitik sollen globale Kapitalströme angezogen werden, um die weltweite Liquidität des Dollars, von US-Aktien und US-Staatsanleihen zu steigern. Das Ziel ist eine „digitale Governance auf der Blockchain“ mit Fokus auf Skalierung und Geschwindigkeit.

Hongkonger Modell: Hier steht nicht blindes Nutzerwachstum im Vordergrund, sondern vielmehr die Nutzung des institutionellen Vorteils des Prinzips „Ein Land, zwei Systeme“, um einen internationalen Handels- und Geschäftshafen auf der Blockchain zu schaffen. Kernziel ist die finanzielle Sicherheit und Kontrollierbarkeit – systemische Finanzrisiken sollen vermieden werden.

Er betonte, dass Hongkong zunächst Priorität auf Stabilität und institutionelle Innovation legen müsse, um erst danach eine schrittweise Öffnung zu ermöglichen.

Die Spannung zwischen regulatorischer Konformität und Branchenentwicklung

Als eines der drei Unternehmen im Stablecoin-Sandbox-Programm analysierte Luo Daqi anhand der Erfahrungen von Yuanbi Technology detailliert das Gleichgewicht zwischen Regulierung und Geschäftstätigkeit:

Der Kern der Regulierung liegt in KYC/AML – dies stellt eine unvermeidbare „harte Vorgabe“ dar, die die langfristige Entwicklung jeder Branche bestimmt.

Die Strenge der hongkonger Regulierung ist notwendig: Sollten bei der Geldwäschebekämpfung Lücken entstehen, könnte die internationale Anti-Geldwäsche-Organisation (FATF) Hongkongs Finanzsektor direkt sanktionieren – mit schwerwiegenden Folgen für dessen Status als internationaler Finanzplatz.

Derzeit verfolgt Hongkong ein zweigleisiges Modell nach dem Motto „Offiziell den Weg bauen, inoffiziell durchschlüpfen“:

Offiziell reagiert man mit strenger Regulierungskonformität auf kritische internationale Aufsichtsbehörden,

gleichzeitig werden jedoch über Offshore-Geschäfte und sekundäre Vertriebskanäle flexible Spielräume erkundet, um die praktische Umsetzung von Geschäftsmodellen voranzutreiben.

Er stellte klar: „Ohne Regeln gibt es keine Ordnung – es ist schwierig, aber unumgänglich.“

Das Potenzial von Stablecoins für die Internationalisierung des Renminbi

Forgiven beleuchtete insbesondere das Potenzial von Stablecoins für die Internationalisierung des Renminbi: Hongkongs strategische Lage macht es zum „Versuchsfeld“ Chinas für digitale Vermögenswerte und grenzüberschreitende Zahlungen.

Schwachstellen bei grenzüberschreitenden Zahlungen: Hongkonger Banken lehnen häufig Überweisungen in „Belt-and-Road“-Länder ab, da sie Sanktions- und Compliance-Risiken befürchten – was Unternehmen im realen Handelsgeschäft erhebliche Hindernisse bereitet.

Chancen für Renminbi-Stablecoins: In diesem Kontext könnten Renminbi-Stablecoins zu einem der wenigen globalen Vermögenswerte werden, die mit Dollar-Stablecoins konkurrieren können – insbesondere für Import- und Exportgeschäfte sowie die Supply-Chain-Finanzierung.

Forgiven betonte, dass Hongkong nicht nur institutionelle Durchbrüche benötige, sondern auch – unter den Voraussetzungen von Regulierungskonformität und Kontrollierbarkeit – die Kombination aus Renminbi-Stablecoins und Public-Chain-Technologie erforschen müsse, um reale Wirtschaftsszenarien zu bedienen.

Vom US-amerikanischen GENIUS Act zum hongkonger Versuchsfeld

Cai Quan verglich aus einer makroökonomischen Perspektive die Unterschiede zwischen dem US-amerikanischen GENIUS Act und dem hongkonger Ansatz:

US-Gesetzgebung: Dies ist nicht nur eine Stablecoin-Regulierung, sondern zielt auf die Schaffung eines globalen Standards für die digitale Finanzinfrastruktur der nächsten Generation ab – mit dem Ziel, die Dollar-Hegemonie fortzusetzen. Trump erklärte Ende Juli sogar öffentlich: „Ich wünsche mir, dass die Welt den amerikanischen Standard annimmt.“ Damit könnte die Zukunft der digitalen Finanzregulierung ebenfalls von den USA dominiert werden.

Hongkonger Modell: Hier stehen institutionelles Experimentieren und schrittweise Einführung im Vordergrund – mittels „vorsichtiger Lizenzvergabe“ wird zunächst getestet, dann schrittweise ausgeweitet. So sollen Erfahrungen für die Internationalisierung des Renminbi und Chinas digitale Finanzentwicklung gesammelt werden.

Er wies besonders darauf hin, dass die Definition von Stablecoins in der „Hongkonger Stablecoin-Verordnung“ extrem weit gefasst ist: Jedes messbare oder wertvolle Gut – etwa Eier, Wasser oder Stühle – kann als Besicherung für Stablecoins dienen. Damit könnte Hongkong zum weltweiten Testfeld für RWA-basierte Stablecoins werden.

Cai Quan resümierte: „Hongkong ist nicht nur ein Versuchsfeld für Hongkong – es ist ein Versuchsfeld für ganz China.“

Reale kommerzielle Anwendungsszenarien für hongkonger Stablecoins

Alle Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass hongkonger Stablecoins kurzfristig vor allem in B2B-Szenarien Anwendung finden werden:

Grenzüberschreitende Zahlungen und Abrechnungen: Insbesondere in „Belt-and-Road“-Ländern mit unzureichend entwickelten Finanzsystemen können Stablecoins Zeit und Kosten deutlich senken.

Supply-Chain-Finanzierung: Große Exportunternehmen (wie Huawei oder Transsion) können durch Stablecoins ihre Kapitalflusseffizienz steigern.

Handelsliquidität: Stablecoins werden zum „Lebenssaft“ der Internationalisierung chinesischer Vermögenswerte und bieten Liquidität für RWA-Zuweisungen.

Obwohl C2C-Zahlungen Potenzial besitzen, sind sie kurzfristig kaum durchsetzbar.

Die Rolle Hongkongs im Zuge institutioneller Innovation

Diese Podiumsdiskussion verdeutlichte die gemeinsame Auffassung aller vier Teilnehmer:

Der Kern der „Hongkonger Stablecoin-Verordnung“ liegt in Vorsicht und Regulierungskonformität – dies ist eine notwendige Entscheidung, um Hongkongs Position als internationaler Finanzplatz zu sichern und Risiken zu vermeiden.

Institutionelle Innovation steht über Produktinnovation: Hongkong strebt nicht primär Skalierung an, sondern erforscht kontrollierte, schrittweise Upgrades des Finanzsystems.

Die Kombination aus Renminbi-Stablecoins und RWA könnte Hongkongs größter Durchbruch im zukünftigen Wettbewerb um die digitale Finanzführerschaft sein.

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Angesichts des zunehmend schärferen Wettbewerbs zwischen chinesischen und US-amerikanischen FinTech-Unternehmen könnte das institutionelle Experiment Hongkongs nicht nur den lokalen Markt prägen. Es stellt auch einen wichtigen Schritt für die Internationalisierung des Renminbi und Chinas digitale Finanzstrategie dar.