Der von Präsident Biden nominierte Kandidat für den Vorsitz der Federal Reserve, Kevin Warsh, wies in einer Anhörung vor dem Bankenausschuss des Senats darauf hin, dass digitale Vermögenswerte bereits in den US-Finanzdienstleistungssektor integriert sind und in das Finanzsystem einbezogen werden sollten. Seine zuvor offengelegten Finanzinformationen zeigen, dass er persönlich Dutzende von Krypto-Assets hält, darunter dYdX, Lighter, Polychain, Dapper Labs, Solana und Optimism.
Warsh steht digitalen Zentralbankwährungen (CBDC) vorsichtig gegenüber und befürwortet eine begrenzte Erforschung, hat jedoch deutlich gemacht, dass die Ausgabe einer CBDC eine "schlechte politische Wahl" wäre.
Während der Anhörung stellte Elizabeth Warren, die ranghöchste Demokratin im Bankenausschuss des Senats, seine Nominierung in Frage und deutete an, dass Warsh eine "Marionette" des ehemaligen Präsidenten Trump sein könnte. Sie äußerte auch Bedenken, dass dies dazu führen könnte, dass der Präsident die Macht der Federal Reserve nutzt, um seinen familiären Kryptounternehmen Vorteile zu verschaffen.
Darüber hinaus erklärte Senator Tillis, dass er nicht für Warshs Nominierung stimmen werde, bis das Justizministerium die Untersuchung gegen den derzeitigen Fed-Vorsitzenden Powell abgeschlossen hat, was den Bestätigungsprozess mit Unsicherheit belastet.
