Laut CoinDesk meldete Bitcoin am 4. März ein kräftiges Plus und erreichte ein Ein-Monats-Hoch – entgegen dem allgemeinen Trend, der durch die Auswirkungen des Nahost-Konflikts auf globale Aktienmärkte und Rohstoffe geprägt war. Damit gewann der gesamte Kryptomarkt wieder an Schwung. Nachdem Bitcoin von seinem historischen Allzeithoch im Oktober 2025 um fast 50 % eingebrochen war, hatte es sich zeitweise in einem überverkauften Bereich befunden.
Seit der Eskalation des aktuellen Hauptkonflikts sind traditionelle Vermögenswerte deutlich unter Druck geraten, während Bitcoin vergleichsweise stabil blieb. Dies hat die aktuelle Erzählung von Bitcoin als „sicherer Hafen“ gestärkt. Marktbeobachtern zufolge basiert der aktuelle Aufwärtstrend im Wesentlichen auf drei Faktoren:
1. Die „Fiat-Abwertungslogik“ gewinnt wieder an Bedeutung: Der Nahost-Konflikt erhöht den globalen Haushaltsdruck und lässt weitere geldpolitische Lockerungen sowie eine Ausweitung der Haushaltsdefizite erwarten. Dies befeuert die Narrative der Fiat-Abwertung und lenkt Kapitalströme erneut in Richtung digitaler Vermögenswerte.
2. Hoffnung auf Entspannung im Nahen Osten: Auch wenn die US-Seite bisher nicht reagiert hat, nährt diese Nachricht die Markterwartung, dass der Konflikt möglicherweise nicht langfristig eskaliert. Dies stützt die Risikobereitschaft der Anleger.
3. Der CLARITY Act steht kurz vor der Verabschiedung: Das Gesetz zielt darauf ab, den rechtlichen Status von Stablecoins zu klären – ein positives Signal für den gesamten Kryptomarkt.
