比特币再度失守 10 万美元,ETF 资金持续大额流出,熊市真的来了吗?

Bitcoin fällt erneut unter die Marke von 100.000 USD; massive Kapitalabflüsse bei ETFs – Ist der Bärenmarkt wirklich eingetreten?

BroadChainBroadChain14.11.2025, 16:30
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Zusammenfassung

Bitcoin ist erneut unter die Marke von 100.000 USD gefallen, während auch andere führende Kryptowährungen wie ETH und SOL stark nachgaben und die Marktangst zunimmt. Daten zeigen kontinuierliche massive Kapitalabflüsse aus Bitcoin- und Ethereum-ETFs sowie eine beschleunigte Veräußerung durch Longterm-Hodler. Obwohl der Markt kurzfristig unter Druck steht, halten Analysten eine endgültige Feststellung eines Bärenmarktes für verfrüht – makroökonomische Politik und regulatorische Entwicklungen könnten den Markt mittel- bis langfristig stützen.

Autor: Techub Hot News Flash

Verfasser: Glendon, Techub News

Heute erlebte der Kryptomarkt erneut einen allgemeinen Abwärtstrend. Bitcoin verlor erneut die entscheidende psychologische Marke von 100.000 USD und fiel auf ein Tief von 96.712,12 USD – den niedrigsten Stand seit dem 7. Mai. Ethereum brach unter 3.200 USD ein und verlor innerhalb eines Tages nahezu 9 %; SOL fiel ebenfalls unter 140 USD und verzeichnete ebenfalls einen Verlust von über 9 %.

Laut Coinglass-Daten belief sich der gesamte Liquidationsbetrag im Netzwerk innerhalb der letzten 12 Stunden zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels auf 660 Millionen USD, wobei Long-Positionen mit rund 591 Millionen USD und Short-Positionen mit etwa 68,54 Millionen USD liquidiert wurden. Bitcoin und Ethereum waren dabei die „Schwerpunktbereiche“ für Liquidationen, wobei die Summe der liquidierten Long-Positionen allein über 420 Millionen USD betrug.

Es ist zu beachten, dass der Abwärtstrend am Kryptomarkt stark mit dem US-Aktienmarkt korreliert. Heute schlossen alle drei Hauptindizes an der US-Börse im Minus: Der Dow Jones Industrial Average sank um 1,65 %, der S&P 500 um 1,66 % und der Nasdaq Composite fiel sogar um mehr als 2 %. Auch Technologieaktien zeigten deutliche Schwäche. Der zentrale Grund für den Rückgang an der US-Börse liegt in der zunehmenden Besorgnis der Märkte hinsichtlich der Geldpolitik der US-Notenbank (Fed).

Obwohl US-Präsident Trump gestern das vorläufige Haushaltsgesetz unterzeichnet hat und damit offiziell die längste Regierungsschließung in der Geschichte der USA beendet hat, stellte diese „Shutdown“-Phase eine erhebliche Störung bei der Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten dar und führte zu einer anhaltend schwachen Marktstimmung. Gleichzeitig äußerten mehrere Fed-Beamte vorsichtige Haltung gegenüber weiteren Zinssenkungen, was die Markterwartungen an eine lockere Geldpolitik rasch abkühlen ließ.

Die Veränderung der Markterwartungen bezüglich einer Zinssenkung durch die Fed lässt sich klar anhand der Daten des CME „Fed Watch“ ablesen. Aktuell beträgt die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte im Dezember lediglich 52,4 % – vor einer Woche lag sie noch bei knapp 70 %, vor einem Monat sogar bei 95,5 %. Nomura Securities prognostiziert sogar, dass die Fed im Dezember die Zinssenkungen aussetzen wird.

Vor dem Hintergrund der engen Verknüpfung zwischen dem Kryptomarkt und makroökonomischen Faktoren sowie der zunehmenden „Austrocknung“ der US-Fiskal-Liquidität steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Erwartung an eine Zinssenkung enttäuscht wird – und damit zwangsläufig auch die Belastung für den Markt.

Struktureller Druck unter makroökonomischem Dunst

Noch besorgniserregender ist, dass der Kryptomarkt seit dem „10.11“-Flash-Crash insgesamt eine volatil-abwärtige Entwicklung zeigt. Darüber hinaus deuten zahlreiche Daten und Indikatoren darauf hin, dass der Kryptomarkt gegenwärtig unter enormem strukturellem Druck steht.

Die anschaulichste Kennzahl hierfür ist der ETF-Geldfluss: Bitcoin- und Ethereum-ETFs verzeichnen massive Kapitalabflüsse. Laut ichaingo-Daten belief sich der kumulierte Nettoabfluss bei US-amerikanischen Bitcoin-Spot-ETFs letzte Woche auf rund 1,22 Milliarden USD – bereits die zweite Woche in Folge mit Nettoabflüssen. Bei Ethereum-Spot-ETFs lag der Nettoabfluss bei 508 Millionen USD. Gestern allein betrug der Nettoabfluss bei Bitcoin-Spot-ETFs 870 Millionen USD – der zweithöchste Wert aller Zeiten. Wie aus der folgenden Grafik ersichtlich, zeigen sowohl Bitcoin- als auch Ethereum-ETFs seit Beginn dieses Monats eindeutig ein Muster von „mehr Ausgang als Eingang“.

Die jüngste Wochenanalyse von CoinShares bestätigt diesen Trend ebenfalls: Letzte Woche verzeichneten digitale Asset-Investmentprodukte einen Nettoabfluss von 1,17 Milliarden USD – bereits die zweite Woche in Folge mit Kapitalabfluss. Dabei belief sich der Nettoabfluss bei Bitcoin-Investmentprodukten auf 932 Millionen USD und bei Ethereum-Investmentprodukten auf 438 Millionen USD. Bemerkenswert ist, dass der US-Markt als „Epicenter“ dieser Kapitalabflusswelle mit einem Nettoabfluss von 1,22 Milliarden USD besonders stark betroffen war.

Neben dem ETF-Kapitalabfluss realisieren langfristige Bitcoin-Halter Gewinne. CryptoQuant twitterte, dass langfristige Bitcoin-Halter massiv verkaufen: Innerhalb der letzten 30 Tage wurden rund 815.000 BTC verkauft – der höchste Wert seit Januar 2024.

Glassnode analysierte zudem den durchschnittlichen monatlichen Ausgabefluss langfristiger Halter und identifizierte einen klaren Trend: Der tägliche Kapitalabfluss ist von Anfang Juli mit rund 125.000 BTC/Tag auf mittlerweile 265.000 BTC/Tag (30-Tage-Durchschnitt) angestiegen. Dieser stetige Anstieg verdeutlicht erneut, dass der Verkaufsdruck durch langfristige Investoren kontinuierlich zunimmt.

Zwar hat sich dieses Phänomen bislang noch nicht zu einer panikartigen Verkaufswelle entwickelt, doch verstärkt es zweifellos den Abwärtstrend am Markt.

Gleichzeitig bleiben auch andere Segmente des Kryptomarktes – wie DeFi, NFTs und RWA – von diesem Trend nicht verschont. Der Gesamtwert, der in DeFi-Protokollen „geparkt“ ist (TVL), ist von einem jüngsten Höchststand von 172,116 Milliarden USD auf aktuell 129,275 Milliarden USD gesunken. Innerhalb der letzten 30 Tage verzeichneten sämtliche der Top-10-DeFi-Protokolle einen TVL-Rückgang – Ethena verlor zeitweise sogar über 30 %.

Auch der NFT-Markt steckt tief in einer allgemeinen Abwärtsspirale. Laut CryptoSlam belief sich das NFT-Umsatzvolumen auf rund 399 Millionen USD – ein Rückgang von über 60 %; die Anzahl der NFT-Transaktionen lag bei etwa 6,19 Millionen – ein Einbruch um 55 %. Glassnode weist zudem darauf hin, dass die Finanzierungsraten (Funding Rates) am Futures-Markt derzeit niedrig sind und das Volumen der offenen Positionen (Open Interest) ebenfalls auf einem niedrigen Niveau liegt. Dies deutet darauf hin, dass spekulative Aktivitäten sowohl bei Bitcoin als auch bei Altcoins derzeit eher verhalten sind – der Markt fehlt es an Dynamik und Begeisterung.

Bedeutet dies nun, dass der Kryptomarkt offiziell in eine Baisse eingetreten ist?

Eine „Baisse“-Prognose wäre verfrüht

Eine umfassende Analyse verschiedener Datenindikatoren und Faktoren zeigt zwar tatsächlich, dass der Kryptomarkt Merkmale einer Baisse aufweist: Der Markt befindet sich in einem anhaltenden Abwärtstrend, die entscheidende Bitcoin-Stützungsmarke von ca. 100.000 USD wurde bereits mehrfach unterschritten, zentrale Kennzahlen verschlechtern sich, die kurzfristigen gleitenden Durchschnitte zeigen nach unten, und die technische Chartformation befindet sich bereits in der Phase der „Bestätigung einer Baisse“. Außerdem hat sich der 50-Wochen-Durchschnitt nun endgültig nach unten durchbrochen – wodurch 100.000 USD möglicherweise zur neuen Widerstandsmarke für Aufwärtbewegungen wird.

Darüber hinaus ist ein deutlicher kurzfristiger Rückzug institutioneller Kapitalströme zu beobachten, was die Panikstimmung am Markt zusätzlich verstärkt. Der heutige „Fear & Greed Index“ für Kryptowährungen liegt bei 16 – im Bereich „extreme fear“. Seit Beginn dieses Monats befindet sich die Marktstimmung durchgehend im „fear“-Bereich, häufig sogar im „extreme fear“-Intervall.

Dennoch wird der Markt kurzfristig zwar in eine tiefe Konsolidierungsphase eintreten, doch kann eine vollständige Umkehr der Bullenphase derzeit noch nicht endgültig bestätigt werden.

Und der Markt ist keineswegs ausschließlich pessimistisch – es gibt durchaus auch optimistische Stimmen. Der Analyst Ignas sieht darin, dass Bitcoin sich von einer kleinen Gruppe ultra-niedrigkostiger Halter hin zu einer breiter gestreuten Gruppe mit höheren Durchschnittskosten verschiebt, ein langfristig positiv zu bewertendes bullisches Signal.

Ki Young Ju, Gründer und CEO von CryptoQuant, twitterte, dass die durchschnittlichen Einstiegskosten der Bitcoin-Investoren, die in den vergangenen 6 bis 12 Monaten eingestiegen sind, bei etwa 94.000 USD liegen. Er betonte, dass erst ein Preisverfall unter diesen Kostenbereich eine Bestätigung eines Baisse-Zyklus ermöglichen würde – eine vorschnelle Schlussfolgerung sei daher derzeit nicht gerechtfertigt.

Aus makroökonomischer Perspektive stützt sich der mittel- bis langfristige Trend des Kryptomarktes auf solide Fundamente.

Einerseits hat die US-Regierung gerade die peinliche Phase der Regierungsschließung beendet und könnte in Zukunft eine Reihe fiskalischer Konjunkturprogramme beschließen. Da der Kryptomarkt in seiner Entwicklung dem US-Aktienmarkt ähnelt, wird seine weitere Richtung voraussichtlich stark von zukünftigen Inflationsdaten und geldpolitischen Signalen der Fed abhängen.

Andererseits wird die regulatorische Landschaft im Kryptobereich zunehmend klarer. SEC-Vorsitzender Paul Atkins kündigte den „Token Taxonomy Plan“ an, der auf einer ohnehin bereits freundlichen regulatorischen Ausrichtung aufbaut und konkrete Implementierungsregeln sowie ein Token-Klassifikationsrahmenwerk präzisiert – und damit klare Orientierungshilfen für eine ordnungsgemäße Entwicklung des Kryptomarktes bietet.

Darüber hinaus enthüllte Coinbase-CEO Brian Armstrong im Oktober, dass der „Cryptocurrency Market Structure Act“ bereits zu „90 % fertiggestellt“ sei und voraussichtlich noch vor Jahresende verabschiedet werden könne. Die Krypto-Journalistin Eleanor Terrett berichtete unter Berufung auf Insider, dass der Ausschuss für Landwirtschaft des US-Senats bald seinen parteiübergreifenden Entwurf veröffentlichen werde, der sich mit den Rohstoff-bezogenen Aspekten des „Cryptocurrency Market Structure Act“ befasst. Diese positiven politischen Entwicklungen verleihen der langfristigen Entwicklung des Kryptomarktes zweifellos starke Impulse.

Falls die entsprechenden politischen Maßnahmen reibungslos umgesetzt werden, wird sich die Liquidität in US-Dollar verbessern, was das Marktkonfidenz wieder stärken und institutionelle Kapitalströme erneut in Märkte wie ETFs und DATs lenken würde – mit positiven Auswirkungen auf das Gesamtvolumen der verfügbaren Mittel. Gleichzeitig wird sich die Marktstruktur schrittweise normalisieren; nachdem der Zwangsliquidierungsdruck in der derzeitigen hochgradig gehebelten Umgebung nachlässt, dürfte der Verkaufsdruck am Markt abnehmen und der Preis dadurch stabilisieren und wieder ansteigen. Sollte Bitcoin im Bereich von 90.000 bis 100.000 USD eine starke Unterstützungszone bilden, könnte technisch bedingter Kaufdruck den Kurs weiter nach oben treiben.

Insgesamt könnte der Kryptomarkt kurzfristig weiterhin eine Phase intensiver Seitwärtsbewegung durchlaufen. Langfristig betrachtet könnten jedoch makroökonomische politische Impulse sowie eine Verbesserung der Liquidität entscheidende Faktoren sein, die den aktuellen Markttrend umkehren und neue Impulse für den Markt setzen.