比特币跌破 9 万美元,「熊市」已来,8 万美元将成为新的关键「支撑位」?

Bitcoin fällt unter 90.000 USD – Ist der „Bärentrend“ eingetreten? Wird 80.000 USD die neue entscheidende „Stützungszone“?

BroadChainBroadChain19.11.2025, 14:03
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Zusammenfassung

Der „Bärentrend“ ist eingetreten: Bitcoin ist unter die Marke von 90.000 USD gefallen und hat damit das niedrigste Niveau seit April dieses Jahres erreicht – sämtliche Kursgewinne des laufenden Jahres sind vollständig aufgezehrt. Doch wie weit wird der Kryptomarkt tatsächlich fallen?

Autor: Techub Hot News Flash

Verfasser: Glendon, Techub News

Der Kryptomarkt erlebt gerade einen massiven Abwärtstrend und verzeichnet bereits seit drei Tagen kontinuierliche Kursverluste. Mittags durchbrach Bitcoin die Marke von 90.000 USD und erreichte damit den niedrigsten Stand seit April dieses Jahres – sämtliche Kursgewinne des laufenden Jahres wurden vollständig aufgezehrt. Laut Coinglass belief sich der gesamte Liquidationsbetrag im Netzwerk innerhalb der letzten Stunde zum Zeitpunkt der Berichterstattung auf 137 Millionen USD; innerhalb der letzten 12 Stunden stieg dieser Wert sogar auf über 600 Millionen USD, wovon allein 328 Millionen USD auf Long-Positionen in Bitcoin entfielen.

Daten von SoSoValue zeigen, dass sämtliche Sektoren des Kryptomarktes betroffen sind und kollektiv fallen – die 24-Stunden-Kursverluste liegen durchweg über 3 %. Besonders schwer getroffen sind die Layer-2- und DeFi-Sektoren mit Verlusten von jeweils 7,9 % und 6 %. In anderen Bereichen betrugen die Einbußen: PayFi −4,11 %, CeFi −3,51 %, Layer-1 −4,17 %, NFT −3,90 %, Meme −3,51 % sowie KI −3,66 %. Dies verdeutlicht, dass der Abwärtstrend am Kryptomarkt deutlich schneller und heftiger verläuft als ursprünglich erwartet.

Zusätzlich zeigen Daten von Glassnode, dass die kurzfristigen Bitcoin-Halter (mit einer Halteperiode unter 155 Tagen) aktuell insgesamt 2,8 Millionen BTC besitzen – fast sämtliche dieser Bestände befinden sich mittlerweile im Verlustbereich. Dies stellt das höchste Ausmaß an Verlusten seit dem Zusammenbruch von FTX im November 2022 dar. Gleichzeitig setzen langfristige Halter ihre Verkäufe fort: Bis zum 16. November sank deren Gesamtbestand von rund 14,7555 Millionen BTC im Juli auf 14,303 Millionen BTC – ein Rückgang von über 452.500 BTC. Der massive Bitcoin-Ausfluss verschärft weiterhin das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage und übt dadurch starken Abwärtsdruck auf den Preis aus.

Allgemein bekannt ist, dass dieser aktuelle Abwärtstrend am Kryptomarkt das Ergebnis einer Vielzahl sich überlagernder Faktoren ist – sowohl makroökonomischer als auch marktinterner Natur.

Auf makroökonomischer Ebene stellt die Unsicherheit hinsichtlich der Geldpolitik einen entscheidenden Faktor für die Marktrichtung dar. Jüngste schwache US-Wirtschaftsdaten haben Befürchtungen vor einer Rezession geweckt und zu einem raschen Rückgang der Risikobereitschaft der Anleger geführt – Kapital strömt daher massenhaft aus risikoreichen Vermögenswerten wie Kryptowährungen ab. Zudem hat sich die Korrelation zwischen dem Kryptomarkt und traditionellen Risikoanlagen wie US-Aktien oder US-Staatsanleihen verstärkt; Kryptowährungen gelten daher nicht mehr als unabhängiges Absicherungsinstrument. Ein weiterer Auslöser für die aktuelle Marktkorrektur war die enttäuschte Erwartung einer Zinssenkung durch die US-Notenbank (Fed) im Dezember. Laut der „Fed Watch“-Analyse von CME liegt die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte im Dezember mittlerweile nur noch bei 42,9 %.

Hinsichtlich der internen Kapitalströme am Markt lässt sich feststellen, dass der institutionelle Kapitalzufluss nachgelassen hat; die Bereitschaft zur Allokation ist in den vergangenen Monaten deutlich zurückgegangen – dies ist ein zentraler Grund für die schwache Nachfrage nach ETFs und Spot-Produkten und führt dazu, dass der Markt strukturelle Kaufunterstützung verliert. Laut dem jüngsten Wochenbericht von CoinShares belief sich der Netto-Kapitalabfluss aus digitalen Asset-Investmentprodukten letzte Woche auf 2 Milliarden USD – der höchste Wert seit Februar dieses Jahres. Damit ist es bereits die dritte Woche in Folge mit Kapitalabflüssen; die kumulierten Abflüsse belaufen sich mittlerweile auf insgesamt 3,2 Milliarden USD. Darüber hinaus verzeichneten die US-Bitcoin-Spot-ETFs letzte Woche einen Nettoabfluss von rund 1,11 Milliarden USD – ebenfalls bereits die dritte Woche in Folge mit Nettoabflüssen. Die US-Ethereum-Spot-ETFs verzeichneten im selben Zeitraum einen Nettoabfluss von 728 Millionen USD. Hinzu kommt die anhaltende Reduzierung der Bestände durch Großinvestoren („Whales“) in diesem Monat, was den Verkaufsdruck zusätzlich verstärkt.

Derzeit verstärkt sich die abwartende Haltung der Privatanleger; der Markt-Panikindex befindet sich bereits seit mehreren Tagen im Bereich von 10–14 – einer Zone „extremer Panik“. Die Panik breitet sich wie ein Lauffeuer aus. Insbesondere nachdem Bitcoin die entscheidende Unterstützungsmarke von 100.000 USD durchbrochen hatte, löste die technische Analyse kurzfristig eine große Zahl von Stop-Loss-Verkaufsaufträgen aus, was einen negativen Rückkopplungszyklus in Gang setzte und den Abwärtstrend zunehmend unkontrollierbar machte.

Ki Young Ju, Gründer und CEO von CryptoQuant, analysierte kürzlich, dass die durchschnittlichen Einstiegspreise der Bitcoin-Investoren, die in den vergangenen sechs bis zwölf Monaten eingestiegen sind, bei etwa 94.000 USD liegen. Er betonte, dass erst ein Kursverfall unter diese Kostenzone einen bestätigten Bärenmarkt signalisieren würde. Aktuelle Daten deuten jedoch klar darauf hin, dass der Markt bereits in einen „Bärenmarkt“ eingetreten ist.

Wie weit wird der Kryptomarkt nun tatsächlich fallen?

Neben den zuvor genannten zahlreichen negativen Faktoren verdient der aktuelle „Qian Zhimin-Fall“ besondere Aufmerksamkeit. Obwohl China und Großbritannien weiterhin um das Recht auf Verteilung dieser Bitcoins ringen, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass ein Großteil der 61.000 BTC in den Markt fließen wird – was langfristig einen erheblichen Verkaufsdruck ausüben dürfte.

Derzeit hat das britische Finanzministerium offiziell erklärt, dass diese Bitcoins nicht in die nationale Währungsreserve des Vereinigten Königreichs aufgenommen werden sollen, sondern stattdessen verkauft und in Bargeld umgewandelt werden. Die Auswirkungen dieser riesigen Bitcoin-Menge auf den Markt werden zweifellos immens sein – allerdings bleibt kurzfristig völlig unklar, welcher Anteil von der britischen Regierung „rechtlich beschlagnahmt“ werden kann und wann genau diese Coins konkret in den Markt gelangen werden.

Andererseits ist die Stimmung am Markt keineswegs ausschließlich negativ. Mit dem raschen Kursverfall beginnen einige Institutionen und Großinvestoren bereits, gezielt „Bottom-Fishing“ zu betreiben – während andere Großinvestoren massiv verkaufen.

Ein Beispiel ist Ethereum: Laut Überwachungsdaten eines X-Nutzers namens „Ai Auntie“ hat die Adresse, die mit „0x1fc7“ beginnt, innerhalb der letzten 12 Stunden in mehreren Tranchen insgesamt 13.117 ETH zu einem Durchschnittspreis von 3.013,25 USD erworben – ein Gesamtwert von rund 39,52 Millionen USD. Seit dem 15. November hat diese Adresse insgesamt 19.199,91 ETH im Wert von etwa 58,705 Millionen USD aufgebaut. Darüber hinaus hat die Ethereum-Tresorgesellschaft BitMine in der vergangenen Woche über Galaxy Digital, FalconX und Coinbase insgesamt 67.021 ETH im Wert von rund 234,47 Millionen USD gekauft.

Auch am Bitcoin-Markt gibt es positive Signale: Laut SoSoValue belief sich die weltweite Netto-Bitcoin-Kaufmenge durch börsennotierte Unternehmen (ohne Bergbauunternehmen) bis zum 17. November (Ostküstenzeit) letzte Woche auf 848 Millionen USD. Strategy (ehemals MicroStrategy), der „Marktführer“ im DAT-Markt, kaufte letzte Woche 8.178 BTC zu einem Preis von 102.171 USD pro BTC – ein Gesamtbetrag von rund 836 Millionen USD.

Bemerkenswert ist, dass das Management von Strategy ausdrücklich angekündigt hat, keine Bitcoin zu verkaufen. Es betont zudem, dass das Unternehmen eine konservative Verschuldungsquote aufweist: Die Schulden in Höhe von lediglich 8 Milliarden USD sind durch Bitcoin-Bestände im Wert von 61 Milliarden USD besichert; zudem werden Dividenden „vollständig durch die eigenen Reserven gedeckt“, und weitere Mittel könnten über Marktemissionsprogramme beschafft werden.

Darüber hinaus hat El Salvador innerhalb der letzten sieben Tage massiv Bitcoin nachgekauft – insgesamt 1.098,19 BTC – wodurch der Gesamtbestand auf 7.474,37 BTC gestiegen ist.

Der Trader Eugene Ng Ah Sio schrieb heute in seinem persönlichen Kanal: „Ich habe meine Long-Positionen in Ethereum und SOL erhöht. Die Swing-Indikatoren sind deutlich in den überverkauften Bereich zurückgekehrt – ich halte es daher für angemessen, das Risikoexposure in diesem Markt wieder zu erhöhen.“

Die obigen Daten zeigen insgesamt, dass beim Erreichen bestimmter Preisniveaus von Bitcoin und Ethereum die „Bottom-Fishing“-Aktivitäten der Großinvestoren zunehmen – was zumindest teilweise den Verkaufsdruck kompensieren dürfte. Obwohl es unwahrscheinlich ist, dass der Abwärtstrend am Kryptomarkt dadurch schnell und vollständig gestoppt werden kann, ist es keineswegs sicher, dass sich der Trend so stark beschleunigen wird, wie es manche pessimistischen Prognosen erwarten lassen.

Zusätzlich unterscheidet sich die Entwicklung der ETF-Vermögenswerte deutlich von dem rasanten Kursverfall von Bitcoin und anderen Kryptowährungen: Sie weisen eine bemerkenswert höhere Stabilität auf. CoinDesk berichtet, dass das verwaltete Vermögen (AUM) der US-Bitcoin-ETFs – gemessen in Bitcoin – immer noch nahe dem historischen Höchststand liegt. Laut Daten von checkonchain betrug der AUM zum Zeitpunkt der Berichterstattung 1,3377 Millionen BTC; der Höchststand vom 10. Oktober lag bei 1,38 Millionen BTC. Während Bitcoin vom Höchststand von 126.000 USD um fast 29 % gefallen ist, reduzierte sich der AUM der Bitcoin-ETFs lediglich um 3,2 %.

Derzeit gehen die meisten führenden Analysten davon aus, dass die Marke von 80.000 USD eine entscheidende Unterstützung für Bitcoin darstellt – ein Schlüsselniveau, das auch im Zusammenhang mit Trumps Wahlsieg bei der US-Präsidentschaftswahl von großer Bedeutung ist.

Arthur Hayes, Mitbegründer von BitMEX, erklärte, dass Bitcoin von 125.000 USD auf einen Bereich zwischen 90.000 und 90.000 USD gefallen sei, während die US-Aktienmärkte weiterhin auf historisch hohen Niveaus verharren – dies bedeute, „dass ein Kreditevent im Entstehen ist“. Hayes wies darauf hin, dass sein Dollar-Liquiditätsindex seit Juli deutlich geschwächt sei; sollte sich der Markt weiter verschlechtern, würden die US-Notenbank (Fed), das Finanzministerium oder andere Institutionen gezwungen sein, die Geldschöpfung zu beschleunigen, um Stabilität zu gewährleisten. In dieser Phase könnte Bitcoin erneut auf 80.000–85.000 USD zurückfallen. Hayes glaubt jedoch, dass Bitcoin sich rasch erholen wird, sobald die Liquidität in den USA wieder zunimmt und die Stimuluspolitik verstärkt wird.

Analysten des Forschungsinstituts Bernstein sehen die aktuelle Lage am Kryptomarkt hingegen nicht als Beginn eines bedeutenden Abwärtstrends. Der jüngste Kursrückgang spiegele vielmehr lediglich die Sorge der Anleger über das historische vierjährige Zyklusmuster wider; die aktuellen Fundamentaldaten seien jedoch stärker, das Angebot langfristiger Halter sei weitgehend absorbiert worden – möglicherweise handele es sich daher nur um eine kurzfristige Korrektur hin zu einem neuen lokalen Tiefpunkt. Zudem stieg der institutionelle Anteil an Bitcoin-ETFs von 20 % Ende 2024 auf derzeit 28 %. Obwohl in den vergangenen drei Wochen insgesamt 3 Mrd. USD aus diesen ETFs abgeflossen sind, beläuft sich das verwaltete Gesamtvermögen (AUM) immer noch auf 125 Mrd. USD. Diese Entwicklung spiegelt eine „höhere Qualität und stabilere Halterstruktur“ wider und verringert die Wahrscheinlichkeit massiver Verkäufe.

Insgesamt lässt der aktuelle Marktstand sowie die Einschätzungen verschiedener Akteure klar erkennen, dass der Kryptomarkt noch eine Weile weiter sinken wird. Insbesondere nach dem Flash-Crash vom „10.11.“ und dem mehr als einmonatigen Abwärtstrend ist es für den Markt äußerst schwierig, kurzfristig eine nachhaltige Kaufnachfrage zu generieren. Gleichzeitig rückt die Frage in den Fokus, ob die Marke von 80.000 USD als stabile Unterstützungszone für den Bitcoin-Kurs fungieren kann – dies hängt nun stark davon ab, ob bestimmte Institutionen und „Wale“ ihre Bestände weiter aufstocken.

Der Kryptomarkt war jedoch stets von Unsicherheit und Unvorhersehbarkeit geprägt, sodass sein zukünftiger Verlauf kaum prognostizierbar ist. Wird er weiter im Abwärtssog versinken – oder überrascht er mit einer unerwarteten Trendwende und Erholung? Diese Fragen können nur die Zeit beantworten.

Die „Bärenphase“ ist eingeläutet: Bitcoin fiel unter die Marke von 90.000 USD und erreichte damit den niedrigsten Stand seit April dieses Jahres – sämtliche Kursgewinne des laufenden Jahres wurden vollständig aufgezehrt. Doch wie tief wird der Kryptomarkt insgesamt noch fallen?

Die „Bärenphase“ ist eingeläutet: Bitcoin fiel unter die Marke von 90.000 USD und erreichte damit den niedrigsten Stand seit April dieses Jahres – sämtliche Kursgewinne des laufenden Jahres wurden vollständig aufgezehrt. Doch wie tief wird der Kryptomarkt insgesamt noch fallen?