Laut einem Bericht von BroadChain erklärte Robert Mitchnick, Head of Digital Assets bei BlackRock, am 14. März im US-Nachrichtensender CNBC gegenüber Cointelegraph, dass der Vermögensverwalter auch angesichts möglicher weiterer Krypto-ETF-Zulassungen eine vorsichtige Strategie verfolgen und keine übermäßig komplexen ETF-Strukturen auf den Markt bringen werde.
Mitchnick betonte, dass sich das Anlegerinteresse nach wie vor primär auf Bitcoin und Ethereum konzentriere, auch wenn es durchaus Nachfrage nach anderen digitalen Vermögenswerten gebe.
Erst kürzlich brachte BlackRock den Ethereum-Staking-ETF „iShares Staked Ethereum Trust“ (ETHB) an die Börse, der am ersten Handelstag ein Volumen von rund 15,5 Millionen US-Dollar und Nettozuflüsse von etwa 43,5 Millionen US-Dollar verzeichnete.
Parallel prüft BlackRock die Einführung eines „Bitcoin Premium Income ETF“. Dieser soll durch den Verkauf gedeckter Call-Optionen auf Bitcoin-Futures Optionsprämien generieren.
Bereits im Juli 2024 lancierte BlackRock seinen Ethereum-Spot-ETF (ETHA), der seither kumulierte Nettozuflüsse von rund 12 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Der im Januar 2024 gestartete Bitcoin-Spot-ETF (IBIT) konnte sogar Mittelzuflüsse von über 63 Milliarden US-Dollar verbuchen.
