Laut einem Bericht der Financial Times hat Meta am 9. April sein erstes eigenständiges KI-Modell vorgestellt. Dies markiert einen ersten Test der umfangreichen Bemühungen des Unternehmens, unter CEO Mark Zuckerberg durch massive Investitionen in Talente und Infrastruktur mit Wettbewerbern wie OpenAI und Google gleichzuziehen.
Meta veröffentlichte am 8. April das Modell mit dem Namen „Muse Spark“ und beschrieb es als speziell für seine vielfältigen Produktanwendungen entwickelt. Zuvor hatte Zuckerberg eingeräumt, dass das Modell noch nicht mit den fortschrittlichsten Systemen der Konkurrenz mithalten könne. Es werde jedoch die Fähigkeiten des virtuellen Assistenten Meta AI „intelligenter und schneller“ machen.
Laut Meta wird das Modell Inhalte von Instagram, Facebook und Threads nutzen, um personalisierte und visuell ansprechendere Antworten zu generieren.
Das Unternehmen sieht zudem ein starkes Anwendungspotenzial im medizinischen Bereich. Dafür habe man bereits mit über 1.000 Ärzten zusammengearbeitet, um das Modell so zu trainieren, dass es detaillierte Antworten zu Themen wie Ernährung und Bewegung liefern kann. Zudem werde Meta AI mithilfe dieses Modells einen „Shopping-Modus“ einführen, der Nutzer bei Preisvergleichen unterstützt.
Den von Meta veröffentlichten Evaluierungsergebnissen zufolge übertrifft Muse Spark bei bestimmten Benchmarks für Schlussfolgerungs- und Multimodalitätsfähigkeiten führende Modelle von Google, OpenAI und Anthropic.
