Laut einer Compliance-Mitteilung von Binance vom 17. März hat die Börse bei einer internen Untersuchung ein komplexes Finanznetzwerk aufgedeckt, das sich über Asien und den Nahen Osten erstreckt.
Die ursprünglichen Mittel stammten demnach von regulierten Stablecoin-Emittenten sowie einem in Singapur ansässigen digitalen Zahlungsdienstleister. Anschließend wurden sie über mehrere Ebenen von Kryptowallets transferiert.
Letztlich landeten rund 126,1 Millionen US-Dollar in Wallet-Adressen mit Verbindungen zum Iran. Davon sollen etwa 24,1 Millionen US-Dollar mit der Islamischen Revolutionsgarde in Zusammenhang stehen.
Binance betonte, dass die Plattform nach der Identifizierung der verdächtigen Aktivitäten die betreffenden Konten umgehend gesperrt und die Informationen an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet habe.
