Anthony Scaramucci, Gründer von SkyBridge Capital und ehemaliger Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, hat eine kühne Vorhersage zum langfristigen Wert von Bitcoin gemacht. Er glaubt, dass die Marktkapitalisierung von Bitcoin dank seiner festen Angebotsmenge, der wachsenden institutionellen Präsenz und des seit 16 Jahren ohne jede zentrale Autorität aufgebauten Vertrauenssystems in die Währung 21 Billionen US-Dollar erreichen könnte. Sollte dieses Ziel erreicht werden, würde der Preis pro Bitcoin bei einer maximalen Angebotsmenge von 21 Millionen Stück 1 Million US-Dollar erreichen.
Scaramucci wies darauf hin, dass Bitcoin bereits alle Merkmale besitzt, die in der Menschheitsgeschichte Geld definieren. Seine Vorteile liegen im dezentralen Vertrauensmodell, der festen Angebotsmenge und dem Vertrauen, das es nach langjährigem Betrieb sowohl von Privatanlegern als auch von institutionellen Investoren gewonnen hat. Er betrachtet die Marktkapitalisierung von 21 Billionen US-Dollar als eine Obergrenze, die immer noch unter der aktuellen Gesamtmarktkapitalisierung von Gold von etwa 33 Billionen US-Dollar liegt, aber Bitcoin hat strukturelle Vorteile in Bezug auf Übertragbarkeit und Lagerung.
Der Zustrom institutioneller Gelder ist ein Schlüsselfaktor, um den Bitcoin-Preis auf das Ziel von 1 Million US-Dollar zu treiben. Scaramucci betonte, dass ein struktureller Wandel bereits im Gange ist. Morgan Stanley hat am 8. April 2026 seinen eigenen Spot-Bitcoin-ETF (Tickersymbol MSBT) eingeführt und ist damit die erste große US-amerikanische Geschäftsbank, die ein solches Produkt direkt emittiert; Goldman Sachs hat ebenfalls Unterlagen bei der SEC eingereicht, um die Einführung seines Spot-Bitcoin-ETFs vorzubereiten. Ob Bitcoin letztendlich einen Preis von 1 Million US-Dollar pro Einheit erreichen kann, hängt im Wesentlichen vom Tempo und der Nachhaltigkeit der institutionellen Akzeptanz ab.
