BroaderChain erfuhr, dass der Browserentwickler Opera (NASDAQ: OPRA) am 19. März im Celo-Governance-Forum einen Vorschlag eingereicht hat. Darin schlägt das Unternehmen vor, das bestehende Bargeldzahlungsprotokoll mit Celo durch eine Tokenverteilung von 160 Millionen CELO über drei Jahre zu ersetzen.
Diese Verteilungsmenge entspricht etwa 27 % des derzeitigen CELO-Umlaufangebots von rund 600 Millionen Tokens und 16 % des maximalen Gesamtangebots von einer Milliarde Tokens.
Gemäß dem Vorschlag soll eine einmalige Übertragung von 160 Millionen CELO aus dem noch nicht freigegebenen Treasury-Konto auf ein von Opera kontrolliertes Safe-Konto erfolgen.
Um das Governance-Gleichgewicht zu wahren, wird das Stimmrecht dieser Tokens auf maximal 10 % der insgesamt gestakten CELO beschränkt – außer im Falle eines Protokoll-Notfalls.
Opera begründet den Vorschlag damit, dass er die zentrale Rolle der eigenen, selbstverwalteten Kryptowallet „MiniPay“ im Celo-Netzwerk widerspiegele.
MiniPay läuft auf Celo, einem Ethereum-Layer-2-Netzwerk, und verzeichnet seit dem Start im Jahr 2023 über 14 Millionen registrierte Nutzer in mehr als 66 Ländern sowie mehr als 420 Millionen Transaktionen.
Jorgen Arnesen, Executive Vice President bei Opera, erklärte, das Ziel des Unternehmens sei es, eine unterstützende Schlüsselpartei innerhalb des Celo-Ökosystems zu werden.
Darüber hinaus können die über 50 Millionen Opera-Browser-Nutzer, die in den letzten Monaten Belohnungen erhalten haben, diese künftig in MiniPay in Form von USDT einlösen.
