比特币冲近 9.4 万美元,「泡沫」已经破裂,加密市场正进入企稳阶段?

Bitcoin nähert sich 94.000 USD – ist die „Blase“ bereits geplatzt und befindet sich der Kryptomarkt in einer Stabilisierungsphase?

BroadChainBroadChain03.12.2025, 17:37
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Zusammenfassung

Bitcoin erholte sich stark und näherte sich der Marke von 94.000 USD, wodurch die Panikstimmung auf dem Markt etwas nachließ. Mehrere on-chain-Daten deuten auf eine extreme Deleveraging- und Panikverkaufsphase hin, was darauf hindeutet, dass der Markt möglicherweise in eine Stabilisierungsphase eintritt. Zu den wichtigsten positiven Faktoren zählen gestiegene Erwartungen an eine Zinssenkung durch die US-Notenbank (Fed), Fortschritte bei der US-Krypto-Regulierung sowie ein erneuter Zustrom institutioneller Kapitalmittel. Allerdings bleiben langfristige Risiken bestehen, darunter eine verlangsamte Aufstockung der Bestände durch Longterm-Hodler, Unsicherheit bezüglich der Fed-Politik sowie Liquiditätsprobleme bei Altcoins. Branchenanalysten gehen davon aus, dass die „Blase“ bereits geplatzt ist, doch könnte der Markt kurzfristig weiterhin volatil bleiben.

Autor: Techub Hot News Express

Verfasser: Glendon, Techub News

 

Heute durchbrach Bitcoin erneut die entscheidende Widerstandszone von 93.000 USD und erreichte vorübergehend einen Höchststand von 93.958,58 USD. Am 1. Dezember verzeichnete der gesamte Kryptomarkt allgemeine Kursrückgänge, wobei Bitcoin die Marke von 84.000 USD verlor. Innerhalb weniger als zwei Tage jedoch erholte sich Bitcoin stark – mit einer kurzfristigen Rallye von nahezu 12 %. Gleichzeitig ließ auch der „Crypto Fear & Greed Index“ deutlich nach: Der Index stieg heute auf 28, wodurch sich die Marktstimmung von „extreme fear“ wieder auf „fear“ verbesserte. Angesichts mehrerer positiver Datenindikatoren stellt sich die Frage: Hat der Kryptomarkt den massiven Abwärtstrend tatsächlich gestoppt und eine neue Bodenbildung abgeschlossen? Welche weiteren positiven und negativen Faktoren prägen derzeit die Branche?

 

 

Erste „Stabilisierungssignale“ am Kryptomarkt

 

Unter Berücksichtigung verschiedener Analysen und Daten lässt sich zwar noch nicht endgültig behaupten, dass der Kryptomarkt bereits vollständig aus der „Bärmarktphase“ heraus ist – doch es ist zweifelsfrei erkennbar, dass der Markt in eine Phase der Stabilisierung und Erholung eintritt.

 

Bitfinex Alpha weist in seinem jüngsten Bericht darauf hin, dass der Kryptomarkt zeitlich gesehen bereits nahe einem lokalen Tiefpunkt angelangt sei. Da extreme Entschuldung, panikartige Verkäufe durch kurzfristige Halter sowie eine allmähliche Erschöpfung der Verkäuferseite beobachtet wurden, seien die Voraussetzungen für eine Stabilisierungsphase gegeben. Zudem bestätigen On-Chain-Daten diesen Befund: Die „Adjusted Spent Output Profit Ratio“ (angepasste Gewinnquote bei ausgegebenen Outputs) fiel zum dritten Mal seit Anfang 2024 unter 1 – ein Muster, das sich eng mit den vorherigen Tiefpunkten im August 2024 und April 2025 deckt und auf vergleichbare Verlustrealisierungen hindeutet.

 

 

Zudem stieg der Indikator „Entity-Adjusted Realized Losses“ (unternehmensbezogene, angepasste realisierte Verluste) auf täglich 403,4 Millionen USD – ein Wert, der die Verlustvolumina zuvor bedeutender Tiefpunkte übersteigt. In der Regel signalisiert ein solcher sprunghafter Anstieg das Ende panikartiger Verkäufe und macht eine weitere, tiefgreifendere Abwärtsbewegung unwahrscheinlich.

 

Im Derivatemarkt sank das Gesamtvolumen der offenen Bitcoin-Futures-Positionen (Open Interest, OI) auf 59,17 Milliarden USD – ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Höchstwert von 94,12 Milliarden USD. Dies deutet darauf hin, dass Hebelpositionen systematisch abgebaut wurden. Bitfinex Alpha interpretiert die gleichzeitige Schrumpfung des Open Interest bei steigenden Spotpreisen als klares Zeichen für Short-Squaring-Aktivitäten – nicht aber für neues spekulatives Risiko. Dieser Trend unterstreicht die zunehmende Marktreife, verringert die Marktverwundbarkeit und legt möglicherweise den Grundstein für eine nachhaltige Erholung im vierten Quartal.

 

Weiterhin zeigt Bitcoin ein bemerkenswertes Phänomen: Der Preis liegt aktuell rund 31 % unter seinem historischen Allzeithoch von 126.000 USD und fiel damit erstmals seit zwei Jahren unter seinen Netzwerkwert. Gemäß dem Metcalfe-Gesetz korreliert der Bitcoin-Preis positiv mit dem Wachstum aktiver Adressen und Transaktionsvolumens (also dem Netzwerkwert): Je mehr Wallets und Transaktionen existieren, desto höher ist der faire Preis. Die aktuelle Diskrepanz zwischen Preis und Netzwerkwert deutet daher auf eine Unterbewertung von Bitcoin im Verhältnis zu seinem stetig expandierenden Netzwerk hin – ein Zustand, der typischerweise nach übertriebener Spekulation auftritt.

 

Der Ökonom Timothy Peterson meint, dass dies zwar nicht zwangsläufig bedeutet, dass der Bitcoin-Preis bereits sein absolutes Tief erreicht hat – doch zumindest zeige es an, dass der Großteil der Hebelpositionen bereits abgebaut wurde und die „Blase“ geplatzt ist. Historisch betrachtet ist dies oft ein Vorzeichen für eine bevorstehende Bitcoin-Erholung.

 

Die jüngste Aufwärtsbewegung wird durch mehrere Faktoren getragen, wobei die gestiegenen Erwartungen an eine Zinssenkung durch die US-Notenbank (Fed) zweifellos eine zentrale Rolle spielt. John C. Williams, Mitglied des Federal Open Market Committee (FOMC), betonte kürzlich, dass die Geldpolitik nach wie vor restriktiv sei; die globale Forschungsabteilung der Bank of America prognostizierte hingegen direkt eine Zinssenkung um 25 Basispunkte noch in diesem Monat – nachdem sie zuvor noch keine Senkung erwartet hatte. Diese Prognoseverschiebung stärkte die Markterwartung einer Senkung im Dezember erneut. Zum Zeitpunkt der Redaktion lag laut den Daten der „Fed Watch“-Tool von CME die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte im Dezember bereits bei 89,1 %; auf Polymarket stieg die Marktwette auf eine Dezember-Zinssenkung um 5 Prozentpunkte auf 93 %, während das gesamte Handelsvolumen dieses Vorhersagemarktes mittlerweile etwa 224 Millionen USD erreichte.

 

 

Neben diesen makroökonomischen Einflüssen schreitet auch die US-Krypto-Gesetzgebung kontinuierlich voran. Am 2. Dezember enthüllte Travis Hill, kommissarischer Vorsitzender der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC), während einer Anhörung vor dem Kongress, dass die FDIC innerhalb dieses Monats den ersten Entwurf zur Umsetzung des GENIUS-Gesetzes veröffentlichen werde – ein Gesetzesrahmen, der erstmals einen bundesweiten Regulierungsprozess für Stablecoin-Emitter festlegt. Zudem plant die FDIC für Anfang nächsten Jahres ergänzende Regelungen zu Kapital- und Liquiditätsanforderungen. Darüber hinaus entwickelt die FDIC derzeit auch Leitlinien zur Regulierung tokenisierter Einlagen. Paul S. Atkins, Vorsitzender der US Securities and Exchange Commission (SEC), bestätigte zudem ausdrücklich, dass die von der SEC besonders beobachteten „Innovationsausnahmen“ für Kryptounternehmen ab Januar nächsten Jahres offiziell in Kraft treten werden.

 

Unter dem Einfluss dieser politischen Impulse und verbesserter Markterwartungen verstärken Wall-Street-Institutionen ihre Aktivitäten weiter. Laut dem jüngsten Wochenbericht von CoinShares flossen letzte Woche insgesamt 1,06 Milliarden USD in digitale Asset-Investmentprodukte – ein Ende der zuvor vierwöchigen Serie von Kapitalabflüssen (insgesamt 5,47 Milliarden USD). Davon entfielen Nettozuflüsse von 461 Millionen USD auf Bitcoin-, 308 Millionen USD auf Ethereum- und 289 Millionen USD auf XRP-Investmentprodukte; XRP verzeichnete dabei den höchsten einwöchigen Kapitalzufluss seiner Geschichte.

 

Gleichzeitig verzeichneten in der vergangenen Woche sämtliche führende Krypto-ETFs netto positive Kapitalzuflüsse. Laut SoSoValue-Daten beliefen sich die Nettozuflüsse in US-amerikanische Bitcoin-Spot-ETFs auf 70,05 Millionen USD – nach vier Wochen mit Nettoabflüssen; die Nettozuflüsse in US-amerikanische Ethereum-Spot-ETFs erreichten 313 Millionen USD – nach drei Wochen mit Nettoabflüssen; die Nettozuflüsse in US-amerikanische Solana-Spot-ETFs betrugen 108 Millionen USD – und blieben bereits fünf Wochen lang ununterbrochen positiv; die Nettozuflüsse in US-amerikanische XRP-Spot-ETFs lagen bei 157 Millionen USD – ebenfalls vier Wochen lang konstant positiv.

 

Eine wichtige positive Nachricht, die den institutionellen Investitionstrend weiter verstärkt, ist die Ankündigung des US-Bundesstaates Texas, ein eigenes Bitcoin-Reserveprogramm einzuführen, und dessen erste Kapitalallokation abzuschließen: Letzte Woche kaufte Texas Bitcoin-Spot-ETFs von BlackRock (IBIT) im Wert von rund 5 Millionen USD. Obwohl diese erste Zuweisung relativ klein ist, besitzt sie große symbolische Bedeutung – denn sie markiert den Beginn einer neuen Ära, in der Texas selbst Bitcoin halten wird, sobald die erfraute Infrastruktur bereitsteht.

 

Der Geschäftsentwicklungsleiter von BlackRock enthüllte zudem, dass Bitcoin-ETFs bereits die profitabelste Produktlinie des Unternehmens darstellen – mit einem verwalteten Vermögen von fast 100 Milliarden USD. Der von BlackRock im Januar 2024 gestartete Spot-Bitcoin-ETF IBIT erreichte innerhalb von nur 341 Tagen ein Vermögen von 70 Milliarden USD und hält derzeit über 3 % des gesamten zirkulierenden Bitcoin-Angebots.

 

Interessanterweise unterscheiden sich die Leistungen von Krypto-Unternehmen in der jüngsten Abwärtsspirale deutlich von früheren Zyklusphasen: Sie zeigen weiterhin „robuste“ Geschäftsentwicklung, passen aktiv ihre Geschäftsmodelle an und erschließen neue Einnahmequellen. So plant Kraken den Erwerb der Tokenisierungsplattform Backed Finance, um langfristige Investitionsstrategien zu stärken; Binance lancierte die digitale Finanzbildungsplattform „Binance Junior“ für Jugendliche und führte über seine selbstverwaltete Krypto-Wallet Trust Wallet nun auch Predictive Markets ein; Circle gründete eine Stiftung, finanziert durch das „1%-Commitment“-Aktien-Spendeprogramm von Circle; und Coinbase erweitert kontinuierlich sein Produktportfolio, seine Token-Emmissionsaktivitäten sowie neuartige Consumer-Anwendungen.

 

Analysten der Forschungs- und Brokerage-Firma Bernstein stellen fest, dass die operative Performance der gesamten Krypto-Branche tatsächlich im krassen Gegensatz zur aktuellen Marktpreisentwicklung steht. Die laufenden Geschäftsmodell-Reformen sowie regulatorische Fortschritte sind eindrucksvolle Belege für die inhärente Resilienz der Branche.

 

Dies deutet darauf hin, dass die Branche in eine neue Phase eintritt, in der Unternehmen nun Strategien umsetzen, die zuvor aufgrund regulatorischer Unsicherheiten eingeschränkt waren, und ihr Geschäftsfeld nicht mehr allein auf zyklische Handelseinnahmen beschränken.

 

 

Die genannten Initiativen von Wall-Street-Institutionen und Krypto-Unternehmen könnten sich genau aus der optimistischen langfristigen Markterwartung der Branche ableiten. Grayscale erklärte beispielsweise ausdrücklich, dass Bitcoin höchstwahrscheinlich nicht in eine tiefe zyklische Abwärtsspirale geraten wird und sein Preis im kommenden Jahr voraussichtlich ein neues Allzeithoch erreichen könnte. Grayscale-Analysten wiesen darauf hin, dass im Gegensatz zu früheren Bullenmärkten in diesem Zyklus kein parabolischer Preisanstieg – ein typisches Vorzeichen einer bevorstehenden starken Korrektur – zu beobachten sei. Zudem unterscheide sich die aktuelle Marktstruktur erheblich von früheren Zyklen: Institutionelles Kapital konzentriere sich derzeit vorrangig auf börsengehandelte Produkte (ETP) und digitale Asset-Reserven (DAT), nicht jedoch auf den Einzelhandels-Handel an Spot-Börsen.

 

Aufgrund all dieser Faktoren rechnet die Branche allgemein damit, dass der Kryptomarkt zu Beginn des nächsten Jahres eine neue Aufwärtsphase erleben wird. Gleichzeitig bestehen jedoch kurzfristig noch einige Unsicherheitsfaktoren für den Kryptomarkt.

 

Kurzfristige Belastungsfaktoren überlagern sich – Markt bleibt wahrscheinlich volatil

 

On-Chain-Daten zeigen, dass die Kaufaktivität langfristiger Händler und großer Wallets in den vergangenen Wochen deutlich nachgelassen hat – insbesondere während des Bitcoin-Kurses unter 84.000 USD am 1. Dezember. Im krassen Gegensatz dazu beschleunigten kleinere Wallets ihre Käufe während des Preisrückgangs. Timothy Misir, Research Director bei BRN, analysierte diesen Trend wie folgt: Die Marktstruktur befinde sich in einer sensiblen Phase, und diese Differenzierung sei bereits offensichtlich. Während „Wale“ ihre Käufe verlangsamen, erhöhen kleinere Wallets kontinuierlich ihre Bestände – ein klassisches Muster spätkyklischer Phasen, das die kurzfristige Verwundbarkeit des Marktes verstärkt. Die jüngsten Verkaufsphasen seien typische Liquiditäts- und Positionsanpassungsereignisse; der Markt sende dabei keine Signale eines strukturellen Trendswechsels, sondern lediglich Druckentlastungssignale. Er betonte, dass sowohl die Börsenbestände als auch die Zuflüsse von Stablecoins darauf hindeuteten, dass der Markt sowohl Kaufkraft als auch potenzielle Verkaufsliquidität bereithalte.

 

Zusätzlich bleibt die Unsicherheit bezüglich der Geldpolitik der US-Notenbank (Fed) ein Damoklesschwert über dem Kryptomarkt. Obwohl der Markt eine Zinssenkung durch die Fed in diesem Monat erwartet, ist der positive Effekt dieser Erwartung bereits teilweise vom Kryptomarkt eingepreist – was sich in der jüngsten Kurssteigerung widerspiegelt. Selbst bei einer tatsächlichen Zinssenkung dauert es normalerweise mehrere Monate, bis sich die zusätzliche Liquidität im Kryptomarkt bemerkbar macht; daher ist ein kurzfristiger, starker Anstieg des Bitcoin-Preises unwahrscheinlich. Noch problematischer ist, dass eine Zinssenkung durch die Fed keineswegs garantiert ist: Sollte diese Erwartung enttäuscht werden, könnte der Schock für den Markt sogar noch heftiger ausfallen.

 

Der jüngste Kryptomarkt-Rückgang wird zudem allgemein mit einer Reihe negativer Entwicklungen in Asien in Verbindung gebracht. So verstärkte das Signal einer straffer werdenden japanischen Geldpolitik die Marktunsicherheit: Die Rendite japanischer Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zwei Jahren stieg erstmals seit 2008 über 1 %, und steigende Erwartungen an eine Zinserhöhung durch die Bank of Japan veranlassten Investoren, die Kohärenz der lockeren Geldpolitik der weltweit wichtigsten Zentralbanken neu zu bewerten. Unter diesen Umständen dürfte selbst eine Zinssenkung durch die Fed kaum die negativen Auswirkungen der strafferen Erwartungen anderer Volkswirtschaften kompensieren können.

 

Auch die Finanzierungslage ist nicht besonders positiv einzuschätzen. Zwar verzeichneten Kryptowährungs-Investmentprodukte und verwandte ETFs in der vergangenen Woche einen gewissen Kapitalzufluss, doch insgesamt bleibt die Liquiditätssituation im Vergleich zu vor einigen Monaten weiterhin schwach – sie reicht bei Weitem nicht aus, um die These einer massiven Rückkehr institutionellen Kapitals zu stützen.

 

Ungünstig ist zudem, dass derzeit die meisten Altcoins unter einer akuten Liquiditätskrise leiden. Ki Young Ju, Gründer und CEO von CryptoQuant, twitterte: Projekte, die Zugang zu neuen Liquiditätsquellen wie DAT (Digital Asset Trusts) oder ETFs erhalten, haben langfristig bessere Überlebenschancen. Umgekehrt birgt jeder Altcoin, der an diesem Liquiditätswettbewerb nicht teilnimmt, ein erhebliches langfristiges Risiko.

 

Bedeutet dies nun, dass der Kryptomarkt weiter fallen oder gar abrupt abstürzen wird? Nicht unbedingt. Derzeit bildet Bitcoin im Bereich knapp oberhalb von 80.000 USD eine starke Unterstützungszone. Glassnode stellt fest, dass sich im Bereich oberhalb von 80.000 USD eine neue Konzentration der Kostenbasis gebildet hat – ein Hinweis darauf, dass an diesen Preisen frisches Kapital akkumuliert wurde. Dieser Bereich ist mittlerweile einer der dichtesten Segmente auf der Heatmap, sodass die jüngsten Käufer hier sehr wahrscheinlich „die Front halten“.

 

 

Erwähnenswert ist ferner, dass Ethereum einen entscheidenden Upgrade-Moment erreicht. Die Ethereum Foundation plant die Aktivierung des Fusaka-Upgrade am 4. Dezember zur Skalierung des Netzwerks. Kurz zuvor war die Gas-Grenze pro Block von 45 Millionen auf 60 Millionen deutlich angehoben worden, wodurch die Transaktionskapazität des Netzwerks gestiegen ist. Darüber hinaus verzeichnete die Ethereum-Hauptnetzwerk im November einen neuen historischen Höchstwert bei der Durchsatzkapazität: Der Spitzenwert der TPS (Transaktionen pro Sekunde) im gesamten Ökosystem überschritt mit 32.950 Transaktionen pro Sekunde einen neuen Rekord. Diese Entwicklungen bei Ethereum könnten insgesamt ebenfalls eine stützende Wirkung auf den gesamten Kryptomarkt entfalten.

 

Insgesamt befindet sich der Kryptomarkt derzeit in einer nachrichtengetriebenen Seitwärtsphase. Bitcoin wird kurzfristig wahrscheinlich weder die entscheidende Widerstandszone bei 98.000 USD durchbrechen noch die Unterstützung bei 80.000 USD unterschreiten. Basierend auf aktuellen Daten und Trendanalysen befindet sich der Kryptomarkt jedoch zunehmend in einer Stabilisierungsphase. Falls keine gravierenden negativen Ereignisse eintreten, könnte Bitcoin sich in der Nähe von 90.000 USD konsolidieren – oder sogar langsam über diese Marke hinaus weiter steigen. Angesichts der außerordentlich positiven langfristigen Einschätzung der Branche für den Kryptomarkt erscheint die Wahrscheinlichkeit eines echten „Bärenmarktes“ mittlerweile äußerst gering.