Die US-Börsenaufsicht SEC hat am 19. März grünes Licht für ein Pilotprojekt zu tokenisierten Aktien an der Nasdaq gegeben. Dies markiert einen weiteren konkreten Schritt auf dem Weg, traditionelle Finanzmärkte mit der Blockchain-Technologie zu verbinden.
Wie aus den offiziellen Dokumenten hervorgeht, dürfen qualifizierte Teilnehmer im Rahmen des von der DTCC-Tochtergesellschaft betriebenen Projekts Aktienabrechnungen in tokenisierter Form durchführen. Diese digitalen Aktienanteile nutzen dasselbe Orderbuch und genießen dieselbe Handelspriorität wie ihre traditionellen Pendants. Zudem müssen sie Anlegern die gleichen Aktionärsrechte gewährleisten.
Der Pilotversuch ermöglicht es Marktteilnehmern, die Machbarkeit einer On-Chain-Abrechnung zu erproben, ohne die bestehende Handelsinfrastruktur zu verändern. Dies stellt einen wichtigen Meilenstein dar, um etablierte Wertpapiermarkt-Strukturen schrittweise in die Blockchain-Welt zu integrieren.
Unter der Führung von SEC-Chef Paul Atkins arbeitet die Behörde derzeit intensiv an regulatorischen Rahmenbedingungen für Kryptowährungen. Dabei werden auch Mechanismen wie „Innovationsausnahmen“ geprüft. Gleichzeitig betont die SEC nachdrücklich, dass tokenisierte Wertpapiere weiterhin den geltenden Wertpapiergesetzen unterliegen müssen.
Zusammenfassend zeigt dieses Pilotprojekt die praktische Umsetzbarkeit von tokenisierten Aktien an etablierten Börsen. Es ebnet damit den Weg für umfangreichere On-Chain-Handelsaktivitäten mit Wertpapieren in der Zukunft.
